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Ladezeit optimieren


Schnelle Ladezeiten sind sehr wichtig für eine Homepage. Muss ein Besucher zulange warten bis die Startseite aufgebaut ist, so kann es sein das er die Seite ungesehen schließt und andere Webseiten besucht. Und dieser Besucher kommt wahrscheinlich nicht mehr wieder!
Hier werden Möglichkeiten aufgezeigt wie man seine Ladezeiten optimieren kann.


Bilder / Grafiken
Bilder und Grafiken brauchen viel Speicher (im Gegensatz zu Text). Um die Ladezeiten für das Internet zu optimieren, sollte man die Bilder in Gifs oder Jpegs umwandeln. Dabei werden zum Beispiel die Farben reduziert, was die Datei kleiner macht. Keinesfalls sollte man seine Bilder als Bitmaps auf die Homepage setzen.
Fotos sollte man immer mit einem Bildbearbeitungsprogramm auf die passende Größe bringen und neu als .jpg oder .gif für die Webseite abspeichern. Programme wie z.B. Photoshop oder Gimp helfen einem dabei.

Wenn man auf seiner Homepage für große Bilder, z.B. Fotos, kleine Vorschaubilder (Thumbnails) anbietet, ist es wichtig, diese mit einem Grafikbearbeitungsprogramm zu verkleinern.
Man kann die Bilder zwar auch im Quelltext mit width und height "verkleinern", aber das reduziert nicht die Dateigröße. Die Datei ist genauso groß wie beim Originalbild. Thumbnails sind ja dafür da, um dem Besucher eine schnelle Vorschau über die Bilder anzubieten. Es lohnt sich also, sich die Mühe zu machen, die Bilder in 2 verschiedenen Größen zu erstellen (Thumbnail und Originalgröße).

Bei Grafiken lohnt es sich auch, die Attribute width und height anzugeben. Somit weiß der Browser sofort, wie viel Platz das Bild auf der Seite einnehmen wird und muss diesen nicht erst berechnen. Weiterer positiver Effekt: Beim Laden springen Text und Bilder nicht über die Seite.


Tabellen
Bei Tabellen verhelfen feste Größenangaben (Pixelwerte) - im Gegensatz zu Prozentangaben - zu einer schnelleren Ladezeit. Der Browser weiß sofort, wie breit die Tabelle ist und muss nicht erst die Breite berechnen.
Oder verwenden Sie anstatt Tabellen doch einfach CSS. Durch die schlankere "Programmierung" werden Ihre Webseiten viel schneller geladen.


Überflüssige HTML-Tags
Manche WYSIWYG-Editoren blähen den Quelltext mit unnötigen Tags auf, was ebenfalls die Ladezeiten verzögert. Wer sich mit HTML auskennt, kann diese nutzlosen Tags rauslöschen. Es gibt aber auch Programme, welche diese Arbeit mehr oder weniger gründlich durchführen können.


Kostenlose Webspace-Anbieter
Manchmal sind die Ladezeiten auch ewig lang, obwohl auf der Homepage alles für kurze Ladezeiten optimiert wurde.
Das kann am Webspace-Anbieter liegen. Kostenlose Anbieter sind oft überlastet oder sind einfach nicht so schnell.


Flash, Java-Applets usw.
Flash-Animationen und Java- Applets verzögern die Ladezeit ziemlich extrem. Wer Flash einsetzt, wird das aber vermutlich selbst wissen. Java-Applets sind meist unsinnig, weil man z. B. Buttons mit Hover-Effekt auch mit Java-Script oder einfach nur mit CSS machen kann.


Externe Inhalte
Manchmal kann auch nur ein Counter oder ähnliches dafür sorgen, dass die eigene Seite nicht mehr laden will. Das passiert, wenn dieser Counter (vorausgesetzt er kommt von einem Drittanbieter) nicht geladen werden kann. Steckt dieser Counter dann noch in einer Tabelle, in der auch der Rest der eigenen Webseite zu finden ist, wird manchmal minutenlang gar nichts angezeigt, bis der Counter endlich geladen ist oder der Browser aufgibt.